Zu Reinhold Harsch

Geboren 1947 in Denkendorf ist Reinhold Harsch während seiner Schulzeit stark musisch und künstlerisch interessiert,  überdurchschnittlich begabt in Zeichnen und begeistert vom Gesang. Nach einer Ausbildung zum Fliesenleger und dem Erwerb des Meistertitels, entschließt er sich im Jahre 1971 zur Gründung eines eigenen Unternehmens mit der Idee,  höchsten qualitativen und künstlerischen Ansprüchen zu genügen.

Zur gleichen Zeit gibt es erste Kontakte zum in der Branche berühmten, französischen Unternehmer Roger Capron, dessen einzigartige Fliesen, Wand- und Bodendekore durch hohe künstlerische  und handwerkliche Qualität bestechen. Nach einem persönlichen Besuch in Vallauris, dem Wirkungsort Caprons.  erwirbt Reinhold  Harsch 1984 eine seiner ersten Einzelarbeiten, ein Keramikbild namens ‚Olga’ und legt damit den Grundstock zu einer umfassenden Privatsammlung und einer großen Freundschaft mit Roger Capron, dessen Frau  Jacotte vom ersten Moment an große Ähnlichkeiten der beiden Charaktere bezeugt.

Bei einer Vernissage der Galerie Sassi Milici in Vallauris, entsteht der Gedanke Reinhold Harschs, die Werke Roger Caprons dem deutschen Publikum zugänglich zu machen, Ausstellungen in Deutschland zu organisieren. Dieser Idee folgt 1994 die Tat: in den Räumlichkeiten der Volksbank Zuffenhausen findet vor einem begeisterten Publikum die erste sehr erfolgreiche Ausstellung Roger Caprons statt. Sprachliche Barrieren überwindet Claudia A. Schlürmann, die Übersetzung, Organisation und Kontaktpflege der befreundeten Geschäftspartner für die kommenden 20 Jahre übernehmen wird.

Inspiration für den Betrieb, gegenseitiger Austausch

Handwerk zeigt Kunst , der Firmenchef Reinhold Harsch wird Ausstellungsmacher:  es folgen 20 Jahre intensiver Ausstellungsstätigkeit im deutschsprachigen  Raum ( evtll Aufzählung der Orte) von sich immer weiter entwickelnden Einzelarbeiten Roger Caprons. Im Vordergrund der freundschaftlichen Beziehung zwischen beiden Männern steht der Respekt vor Arbeit, Können und Schaffenskraft des jeweils anderen. Beide eint die solide handwerkliche Basis, die Leidenschaft für die eigene Arbeit verbunden mit unerschöpflicher Kreativität, die Einheit von Beruf und Leben, ihre Dynamik, aber auch die gemeinsamen Erfahrungen im Unternehmertum. Für Reinhold Harsch ist jedes Treffen, jeder Austausch mit Roger Capron ein Quell unaufhörlicher Inspiration, die  dazu beiträgt seine Unternehmensphilosophie weiter zu entwickeln, sein Unternehmen auf individuelle Wege zu führen, ungewöhnlich und ansprechend zugleich. Sein französischer Partner dagegen  erweitert begeistert sein Wissen um deutsche Leistungsfähigkeit, logistisches  und technisches Know How des schwäbischen Mittelstandes. Noch heute bestehen enge freundschaftliche Kontakte zwischen den deutschen und französischen Familien, kulinarische Erlebnisse eingeschlossen.

Die Herausforderung,  Keramikskulpturen zur perfekten Vergrößerung  in den Lieblingswerkstoff Caprons, den Beton, zu übertragen, diese Herausforderung nimmt Reinhold Harsch  als schwäbischer Tüftler gerne an. Und führt somit die aus den Begegnungen mit Roger Capron gewonnene Kreativität und Qualität zu seinen Ursprüngen zurück – dem Traum Roger Caprons von großen Skulpturen in Parks und Gärten, die Keramik als Werkstoff nicht erlaubt